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Wir haben das Streetart und Graffiti-Mekka der skandinavischen Szene besucht und einige schöne Impressionen und Infos aus Kopenhagen / DK mitgebracht - im Freistaat Christiania geht einiges ... doch wie lang noch?
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Wir haben "Symbol" über X Umwege und dunkle Kanäle einen kleinen Fragebogen zuspielen lassen.
Hier sind nun die Antworten, die gleichzeitig den Startschuss bilden für eine Serie
von Interviews und Specials mit Bremer "Streetart- und Graffiti-Artists". Njoy the stuff!
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Nichts, als die reine Wahrheit - die Magic Dicks im Kreuzverhör. Look out 4 Maximum Damage!
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Präzise, sauber, gut lesbar, dick und blockig - die ONES Crew im Interview!
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Be true to your self ! - das Interview mit Kenmo!
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Hier bekommt Ihr einen kleinen Einblick in das grafische und malerische Wirken des bremer Künstlers Max Schaffer. Die Fotos wurden auf der Vernissage der Ausstellung "last call" im November 2007 geschossen.
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Wir waren für Euch auf der letzten Fusion mit der Kamera unterwegs und haben die schönsten Kunstwerke dokumentiert.
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Das Kunstprojekt "FreedomNow" um Lennart Hilbert wird euch in diesem Special näher gebracht.
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Dies ist eine Anleitung, um mit erschwinglichen, ohne Sonderausbildung nutzbaren Mitteln absolut amtliche Ergebnisse im Textildruck zu erzielen.
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Im Jahr 2007 n. Chr. ist ganz Europa vom Kapitalismus besetzt. Ganz Europa? Nein! Ein von unbeugsamen Hippies bevölkertes alternatives Wohnprojekt in Kopenhagen /Dänemark hört nicht auf, Widerstand zu leisten.
Der "Freistaat Christiania" auf dem Gelände der "Badsmandsstraedes Kaserne" im Herzen von Kopenhagens Stadtteil Christianshavn ist seit dem Jahre 1971 eines der einzigartigsten alternativen Wohnprojekte in Europa und alljährlich Treffpunkt für Menschen und vor allem Künstler aus aller Welt.
Vor rund 35 Jahren entschlossen sich einige tausend Menschen, zusammen dieses Projekt in die eigenen Hände zu nehmen und das damals brach liegende Militärgelände gemeinsam zu bevölkern - was daraus entstand, ist heute einzigartig in Europa.
Die Bewohner gestalteten Ihren Lebensraum selber - sie fingen an, in Eigenregie Häuser zu bauen und Ihren Lebensraum selbst zu verwalten. Daraus entstand in den vergangenen 35 Jahren unter anderem ein unverwechselbarer Architekturstil. Die anfänglich im Sinne einer Hausbesetzung entstandene soziale Nische füllte sich mit Kultur und Leben und wurde - nach einigen Absprachen mit der Regierung - über Jahrzehnte hinweg vom Staat Dänemark toleriert, zumal es schlicht zu viele Menschen waren, um die Siedlung einfach zu räumen. Alle erforderlichen Einrichtungen, wie z.B. eine Schule, eine eigene Strassenreinigung und eine Poststelle wurden auf dem Gelände gegründet, um das autarke, alternative Leben inmitten der größten Stadt Dänemarks zu sichern.
Basisdemokratisch und auf Konsens hin ausgerichtet, setzt man auf Selbstregulierung hinsichtlich der Lösung von Konflikten. Eine Polizei gibt es nicht, verschiedene Formen von Versammlungen intervenieren im Bedarfsfall und können als "Höchststrafe" den Ausschluss aus der Gemeinschaft beschließen.
Über dreißig Jahre lang wurde u.a. auch der Verkauf und Konsum sogenannter weicher Drogen in Christiania von der dänischen Regierung toleriert - bis im März 2003 die weithin bekannte "Pusherstreet", in der einige Bewohner jahrelang öffentlich Marihuana und Haschisch zum Verkauf anboten, geräumt wurde. Dabei wurden rund 50 Händler verhaftet. Dieser Einkommensquelle und wichtigen Touristenattraktion beraubt, geht dem Freistaat Christiania nun langsam das Geld aus.
Auch die inzwischen doch eher konservativ orientierte dänische Regierung macht es den Bewohnern zunehmend schwer - es häufen sich inzwischen die staatlichen Eingriffe in
dieses autarke System und es ist wohl eher nur noch eine Frage der Zeit, bis diese einzigartige Kommune von der Kopenhagener Innenstadt verschluckt und überbaut wird.
Wer von Euch noch nicht dort war, sollte unbedingt bald eine Gelegenheit nutzen, um sich für einige Tage dort aufzuhalten und zu wirken - denn niemand weiss, wie lange dieses Kleinod noch existiert !
Die unvergesslichen Eindrücke, die ich bei meinen vergangenen Besuchen gesammelt habe, möchte ich nun mit Euch teilen - geniesst die Aufnahmen und lasst sie auf Euch wirken.
Christiania ist ein wundervoller, überaus schützenswerter Ort voller Kultur und Subkultur - ich habe nur selten in meinem Leben so viel Kunst an einem Ort gesehen, es ist
eine unvergessliche Perle, die man unbedingt erlebt haben sollte.
Und nun - Viel Spaß !
Fotostrecke - Impressionen aus Christiania
Kopenhagen - Graffiti
Kopenhagen - Streetart
Eindrücke aus Christiania
Weiterführende Internetlinks zum Thema:
Offizielle Internetseite des Freistaates
Reiseführer Christiania
Indymedia-Artikel zum Thema
Weitere Quellenangaben:
1.) n-tv
Dieser Beitrag enthält Informationen, die auf der Internetseite www.de.wikipedia.org
in einem Artikel zum Thema "Freistaat Christiania" unter Verwendung der
"GNU General Public License" veröffentlicht wurden - aus diesem Grunde wird auch das Urheberrecht dieses entstandenen Beitrages unter die "GNU General Public License" gestellt.