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Wir haben das Streetart und Graffiti-Mekka der skandinavischen Szene besucht und einige schöne Impressionen und Infos aus Kopenhagen / DK mitgebracht - im Freistaat Christiania geht einiges ... doch wie lang noch?
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Wir haben "Symbol" über X Umwege und dunkle Kanäle einen kleinen Fragebogen zuspielen lassen.
Hier sind nun die Antworten, die gleichzeitig den Startschuss bilden für eine Serie
von Interviews und Specials mit Bremer "Streetart- und Graffiti-Artists". Njoy the stuff!
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Nichts, als die reine Wahrheit - die Magic Dicks im Kreuzverhör. Look out 4 Maximum Damage!
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Präzise, sauber, gut lesbar, dick und blockig - die ONES Crew im Interview!
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Be true to your self ! - das Interview mit Kenmo!
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Hier bekommt Ihr einen kleinen Einblick in das grafische und malerische Wirken des bremer Künstlers Max Schaffer. Die Fotos wurden auf der Vernissage der Ausstellung "last call" im November 2007 geschossen.
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Wir waren für Euch auf der letzten Fusion mit der Kamera unterwegs und haben die schönsten Kunstwerke dokumentiert.
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Das Kunstprojekt "FreedomNow" um Lennart Hilbert wird euch in diesem Special näher gebracht.
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Dies ist eine Anleitung, um mit erschwinglichen, ohne Sonderausbildung nutzbaren Mitteln absolut amtliche Ergebnisse im Textildruck zu erzielen.
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Wir möchten Euch anhand dieser Liste unsere Galeriebereiche und die wichtigsten Bezeichnungen und Techniken näher bringen. Wir hoffen, dass Euch diese Informationen den Einstieg erleichtern.
Wenn Ihr auf ein Foto klickt, kommt Ihr automatisch in den Galeriebereich der entsprechenden Kategorie. Bilder sagen teilweise mehr, als tausend Worte - so just take a look !
Für Rückfragen aller Art stehen wir Euch wie immer via Email zur Verfügung.
Das "Tag" (von engl. "to tag" = markieren) ist das Kürzel eines Writers oder einer "Crew". Es findet sich häufig als Signatur unter großen Graffiti oder auch als alleinstehendes Element auf nahezu allen zugänglichen Flächen, die sich in den Städten bieten
Bereits vor hunderten, vielleicht tausenden von Jahren hinterließen Menschen mit Hilfe von Werkzeugen Ihre Namen, Karikaturen und Initialien an bedeutsamen Orten.
Das Tagging, wie wir es heute kennen, enstand Anfang der 1970er Jahre in New York, wo der Botenjunge und Writer "TAKI 183" erstmals auf seinen Streifzügen durch die Stadt seine Kürzel hinterließ.
Tags sind heute - fast 40 Jahre später - auf der ganzen Welt verbreitet. Sie werden in der Regel mittels Sprühdose, Filzstift, Schleifstein (sog. "scratch tags" auf Glas) oder einem ähnlichen Werkzeug erstellt.
Als "klassische Graffiti" bezeichnen wir alle mit Sprühdosen gestalteten Graffitiwände im Stil des "American Graffiti". Innerhalb dieser Kategorie findet sich wiederum eine Vielzahl Untergruppen, die sich vor allem bezüglich der Buchstabenformen (typografisch bzw. stilistisch) voneinander unterscheiden (z.B. die für das ungeübte Auge meist unleserlichen "Wildstyles", die blasenförmigen "Bubble Styles" oder sogenannte "3D Styles").
Sogenannte "Character" sind figürliche Darstellungen im Bereich des Graffiti und der Straßenkunst. Das ursprünglich eher comicartige, pastellfarbene Aussehen der Graffiti-Figuren entwickelte sich im Laufe der Zeit hin zu technisch perfekten und fotorealistischen Umsetzungen, wie wir sie heutzutage finden. Anwendung finden meist Sprühdosen und in seltenen Fällen Pinsel.
Die Grenzen zwischen einem "Bombing" und einem "klassischen" Graffiti sind fliessend. Jede/r definiert es für sich unterschiedlich. "Bombings" entstehen Quasi im Vorbeigehen, d.h. die Writer haben keine Zeit für eine aufwändigere Ausarbeitung.
Häufig sind sie zwei- oder dreifarbig, z.B. sind die "Fill-In's" (Flächen innerhalb der Buchtaben) silber und die sog. "Outline" (Außenline / Umriss) schwarz.
Aber auch im Bereich der Bombings gibt es weitere Abstufungen: Bei sogenannten "Throw-Up's" (engl. "to throw (up)" = (etwas irgendwo) draufwerfen) bestehen die Letters oft nur aus einer Umrisslinie, der "Outline".
Als "Oneliner" bezeichnet man Schriftzüge, Bombings oder Tags, die - ohne die Dose oder den Filzstift zwischendurch abzusetzen - in einem einzigen Strich gezogen werden (siehe Foto).
"Murals" sind meist ziemlich großflächige Arbeiten, sozusagen die großen Brüder der normalen Graffiti. Es gibt sie vor allem in politisch und religiös umkämpften Gebieten, wie in Nordirland und im spanischen Baskenland. Dort wird der Begriff "Mural" in diesem Zusammenhang häufig verwandt.
Wir benutzen diese Kategorie in unserem Kontext für besonders großflächige und konzeptionell aufwändige (Auftrags-)Arbeiten, wie komplett gestaltete Hausfassaden etc.
"Roof-Top's" sind Graffiti, Bombings, Throw-Up's, Character, Oneliner, Paint-Roller oder Tags, die
auf und über den Dächern der Stadt entstehen. Dabei erklimmen die Writer häufig schwindelerregende Höhen, um Ihr Bild weithin sichtbar zu platzieren.
Alles Gute kommt von oben !
Unsere Kategorie "Stencil" (engl. für "Schablone") ist eine virtuelle Ablage für alle Artworks, die mit Hilfe von Schablonen und herkömmlichen Sprühdosen erstellt wurden.
Vorlagen für großflächige Schablonen entstehen heutzutage häufig computergestützt, müssen dann aber in stunden- und teilweise tagelanger Feinarbeit von Hand ausgeschnitten werden, was eine gute Technik und eine eben so große Ausdauer erfordert.
Als "Paint-Roller" bezeichnet man Schriftzüge und Bilder, die mit Hilfe von handelsüblichen Farbrollen, Fassadenfarbe und Teleskop- bzw. Verlängerungsstangen erstellt werden.
Häufig lassen sich die KünstlerInnen dabei kopfüber von Hausdächern herab und erstellen so Ihre - für sie selbst spiegelverkehrten - Buchstaben.
"Cut Out's" (oder auch "Paste-Up's") sind Werke aus Papier - sie werden teilweise sehr detailliert und sorgsam gezeichnet oder gesprüht, dann ausgeschnitten und schliesslich mit einem Kleber oder Kleister in der Straße des Vertrauens geklebt.
Viele Bremer kennen beispielsweise die Arbeiten des international bekannten Streetart-Künstlers "Armsrock", der die Bremer Innenstadt seit Jahren mit lebensgroßen und charakterstarken "Menschen" verziert.
Eben diese Werke stellen "Cut Out's" im eigentlichen Sinne dar. Sie sind aufgrund des Wechselspiels zwischen Witterung und filigraner Materialbeschaffenheit oft relativ kurzlebig.
Als "Sticker" bezeichnen wir - man ahnt es fast - sämtliche Aufkleber, die uns vor die Linse kommen. Häufig werden umsonst in großer Zahl erhältliche Aufkleber (z.B. Paketaufkleber von der Deutschen Post o.ä.) zweckentfremdet und mit Hilfe von Schablonen-, Stempel-, Zeichen- und Kopiertechniken in Eigenregie umgestaltet.
Aber auch professionell gedruckte Motive finden Verwendung. Und auch inhaltlich ist dem Medium "Sticker" keine Grenze gesetzt ...
In diesem Galeriebereich findet Ihr Poster und Plakate, die - wie auch die Sticker - mit den unterschiedlichsten Mischtechniken und Kopierverfahren gestaltet wurden. Definitiv sehr schöne Arbeiten dabei !
Es kommt vor, dass auch aufwändig gestaltete Fliesen und Mosaike auf den Straßen als Kommunikationsmedium verwendet werden - entsprechende Motive und Beispiele findet Ihr hier.
Installationen sind z.B. Arrangements von abstrahierten (Alltags-)Gegenständen im öffentlichen Raum - vielfältigste Erscheinungsformen sind denkbar.
Immer wieder besonders gern genommen: Elektroschrott, Verpackungsmaterial uvm.
Streetart befolgt keine Regeln, häufig werden neue Techniken, Medien und Materialien verwendet und diese Objekte passen einfach in keine Kategorie - dann tut Euch keinen Zwang an und benutzt einfach die Kategorie "Experimental".
In der Kategorie "Sonstiges" findet Ihr die restlichen Aufnahmen. Ausserdem findet sich hier auch ein Platz für allgemeine Impressionen aus der Welt der Strassenkunst uvm.
Bei vielen Bildern sind grundsätzlich mehrere Kategorien möglich. Unpassend zugeordnete Fotos werden einfach von uns in die passendere Kategorie verschoben.
Es kommt vor, dass wir Bilder wieder löschen, die bei uns hochgeladen wurden. Wir stehen Neulingen und Ihren ersten Gehversuchen grundsätzlich offen gegenüber, haben aber auch nach 2 Jahren Arbeit einen gewissen Anspruch an unser Projekt ...
Dementsprechend fliegt evtl. mal das eine oder andere Bild bei der wöchentlichen Grundreinigung raus. Wir bitten dafür um Verständnis.
Viel Spaß beim Surfen und inspirieren lassen wünscht Euch
//die streetart-bremen.de crew